Fehlerquote minimiert, Ertrag maximiert

Weil Drittligist ATSV Habenhausen seine Fehler aus vorangegangenen Spielen reduziert, springt für die Mannschaft ein verdienter Heimsieg gegen die SGSH Dragons heraus. Die Punkte sind extrem wichtig, da die Konkurrenz für die Bremer gespielt hat.  

Das Heimspiel gegen die SGSH Dragons, es war für den ATSV Habenhausen ein Erfolgreiches. Nach starker Leistung schlägt der Aufsteiger die Gäste aus dem Sauerland mit 34:32 (16:12) und sammelt wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Je schleppender die Vorbereitung verläuft, desto erfolgreicher wird das Resultat. Diese Weisheit hat der ATSV Habenhausen am Samstagabend in der Hinni-Schwenker-Halle bestätigt. „Unsere Trainingswoche verlief nicht rund, wir hatten wenig Spieler zur Verfügung und sind angeschlagen in die Partie gegangen.“, sagt ATSV-Trainer Matthias Ruckh, der mit Tim Brauner und Fynn Schluroff zwei Spieler in die Startformation beorderte, die zuletzt eher wenig Spielzeit bekommen hatten. Einen Qualitätsverlust hatten diese Wechsel jedoch nicht zur Folge.

Im Gegenteil: Früh gingen die Hausherren mit 3:0 in Führung (4. Min.) und konnten diesen Vorsprung bis zum 6:3 (10. Min.) halten. „Genau dafür haben wir einen breiten und ausgeglichenen Kader.“, so Ruckh. In der Folge fanden die Gäste aus Schalksmühle zu ihrem Spiel und egalisierten zum 6:6 (13. Min.). Doch der ATSV hatte die passende Antwort parat und schlug beim 10:6 knappe sechs Minuten später zurück. Die Summe aus einem gut aufgelegten Schlussmann Mustafa Wendland, einer hart, aber fair, zu Werke gehenden 6:0-Verteidigung und einer effizienten Wurfausbeute, ließ die Gastgeber mit diesem Vorsprung in die Halbzeit gehen (16:12). Seine Mannschaft habe im Angriff sehr variabel gespielt, die eigenen Wurfchancen im Vergleich zur Vorwoche besser genutzt und sich hinten gut auf die Konzepte des Gegners eingestellt, zieht Ruckh ein kurzes Halbzeitresümee.

Nach dem Wiederanpfiff sollten sich die Kräfteverhältnisse bis in die 40. Minute nicht verändern. Als Lukas Feller, mit sechs Toren erfolgreichster Habenhauser Torschütze, zum 23:16 traf, deutete vieles auf einen sicheren Heimsieg hin. Doch im scheinbaren Gefühl des sicheren Sieges häuften sich die Fehler im Habenhauser Spiel. „Wir haben begonnen, unkonzentriert zu werden. Waren hinten unsortiert ohne Absprachen und haben im Angriff falsche Wurfentscheidungen getroffen.“, blickt Ruckh zurück. Die Folge: Die Dragons verkürzten den Rückstand Richtung Ende des Spiels. Trotz Fynn Schluroffs viertem Treffer zum 31:26, knappe vier Minuten vor Ultimo, wurde es noch einmal spannend. In der letzten Spielminute betrug der ATSV-Vorsprung lediglich zwei Tore. Linksaußen Tim Brauner beseitige letzte Zweifel am Heimsieg jedoch umgehend mit seinem Tor zum 33:30.

Der Rest war ausgelassener Habenhauser Jubel, in einer gut gefüllten Hinni-Schwenker-Halle. Mit dem Heimsieg im Rücken baut der ATSV sein Punktekonto auf 21 Zähler aus und erhöht den Abstand zum ersten Abstiegsplatz auf sieben Punkte, bei einem weniger ausgetragenen Spiel. Trainer Ruckh sieht „zwei superwichtige Punkte“ und lässt keinen Zweifel daran, dass diese seiner Mannschaft dem Klassenerhalt entscheidend näher gebracht haben. Dennoch, so sagt er, sei man nach wie vor nicht gesichert, denn: „Um frühzeitig Sicherheit zu haben, brauchen wir definitiv noch Punkte. Dafür ist es einfach noch zu eng.“, auch wenn die Konkurrenz dem ATSV mit seinen Ergebnissen an diesem Spieltag unter die Arme gegriffen habe. Die nächste Gelegenheit auf Punkte bietet sich bereits kommenden Samstag. Dort ist um 19:30 Uhr der OHV Aurich zu Gast in der Hinni-Schwenker-Halle. Das zweite Heimspiel in Serie. „Spiele gegen Aurich sind immer etwas Besonderes, gerade da es in unserer Staffel wenig Vereine gibt, die wirklich aus dem Norden kommen.“, blickt Ruckh voraus und hofft erneut auf volle Unterstützung von den Rängen.

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Philip Holst wechselt vom HC Bremen zum ATSV  

Toptorschütze der Oberliga-Nordsee und Spielgestalter wechselt nach Habenhausen!

Der aktuelle Toptorjäger und Rückraummitte Spieler Philip Holst, wechselt vom HC Bremen zu den Habenhauser Jungs. Dieser Wechsel markiert einen bedeutenden Schritt für Holst, da er die Chance sieht, sich sportlich weiterzuentwickeln und seine Fähigkeiten auf ein neues Niveau zu bringen.

In Bezug auf seinen Wechsel zum ATSV Habenhausen äußerte sich Philip Holst: „Ich habe mich für einen Wechsel zum ATSV entschieden, weil es für mich sportlich den nächsten Schritt bedeutet. Außerdem kann ich mich mit dem Team und dessen Auftreten sehr gut identifizieren. Ich erhoffe mir, beim ATSV den nächsten Schritt gehen zu können und mein Spiel auf ein neues Niveau zu bringen.“

Der Spieler hat klare Ziele vor Augen und erklärt weiter: „Mein Ziel mit dem Team ist es, auf höchst möglichem Niveau zu performen und unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen, die sicherlich nach Ligazugehörigkeit unterschiedlich sein werden. Aber klar formuliert ist für welchen Handball wir stehen wollen und die Hansestadt Bremen vertreten wollen. Mein persönliches Ziel ist es, mich möglichst schnell sportlich und persönlich in das neue Team zu integrieren und ebenfalls früh Verantwortung zu übernehmen.“

Holst betont auch die Strukturen und Atmosphäre beim ATSV Habenhausen: „Der ATSV hat sehr professionelle Strukturen und man fühlt sich als Spieler rundum versorgt. Außerdem ist bei jedem Heimspiel die Halle voll und es ist jedes Mal eine super Stimmung, auf die ich mich besonders freue.“

Matthias Ruckh, Trainer des ATSV Habenhausen, begrüßt den Neuzugang und zeigt sich optimistisch: „Philip passt super in unser Konzept mit jungen lokalen Spielern zu arbeiten. Er wird sich schnell in die Mannschaft einfinden und Verantwortung übernehmen können. Wir haben ihn auch passend zu unserer Art Handball zu spielen als Neuzugang ausgewählt. Diese bereits gegebenen Strukturen wird er mit seiner individuellen Qualität und seiner Spielsteuerung weiter nach vorne bringen.“

Zur Person

Philipp Holst ist Jahrgang 2003 und spielt auf Rückraummitte. Neben den Erfolgen in der A-Jugend Bundesliga mit dem HC Bremen, gehörte er in seinen jungen Jahren bereits seit 2 Jahren zu den Leistungsträgern des HC Bremen in der Oberliga Nordsee. In der bisherigen Saison der Oberliga Nordsee kommet er in 13 Spielen auf 110 Feldtore.

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