Verpflichtung Nick Horstmann

Der ATSV Habenhausen vermeldet seinen fünften Neuzugang für die Saison 24/25

Nachdem der ATSV Habenhausen mit Philipp Holst, Paul Bonnet, Piet Ellendt (alle HC Bremen) und Niklas Mühlenbruch (kommt vom MTV Braunschweig) bereits vier Neuverpflichtungen für die kommende Saison 2024/25 bekannt gegeben hat, freut man sich in Bremens Süden jetzt über Neuzugang Nummer fünf. Ebenfalls vom HC Bremen stößt Nick Horstmann zum Drittligaaufsteiger. Horstmann, Jahrgang 2004, ist auf der Rechtsaußenposition zuhause und soll langfristig die Lücke schließen, die der Abgang von Felix Meier hinterlässt. Warum langfristig? Der 20-jährige geborene Harpstedter laboriert derzeit an den Folgen einer Verletzung und wird den Start in die neue Spielzeit folglich verpassen. 

Für Habenhausens Trainer Matthias Ruckh kein Grund, Horstmann nicht dennoch unter Vertrag zu nehmen. „Nick passt wie alle unsere Neuzugänge perfekt in unser Anforderungsprofil bestehend aus jungen und talentierten Spielern aus der Region. Er spielt seit der C-Jugend beim HC Bremen und hat dadurch eine hervorragende handballerische Ausbildung genossen. Auch menschlich sind wir von ihm total überzeugt, er wird keine Schwierigkeiten haben, sich in das Team zu integrieren.“, erklärt er. 

Nick Horstmann mit Manager Thomas Hasselmann.

Auch Manager Thomas Hasselmann ist froh und stolz über den geglückten Transfer. Wie er erklärt, werde Horstmann beim ATSV ausreichend Zeit und Ruhe bekommen, seine Verletzung vollständig auszuzkurieren. Er fügt an: „Nick ist Handballer durch und durch. Mich beeindruckt bereits jetzt, mit welcher Zielstrebigkeit und Entschlossenheit er daran arbeitet, wieder fit zu werden. Die Mischung aus seiner Schnelligkeit, seines Spielverständnisses und der Stärke im Torabschluss machen Nick für uns zu einem wichtigen Baustein für die nächsten Jahre. Seine Verpflichtung ist ein weiterer Beleg für die neuen Mechanismen und die Offenheit, die die neue Kooperation mit zwischen dem HC Bremen und dem ATSV Habenhausen mit sich bringt.“. 

Horstmann selber, der sich nach seinem Abitur an der Oberschule an der Ronzelenstraße für die Aufnahme eines Studiums im Bereich Sportbusiness/Management entschieden hat, ist froh, in Bremen bleiben zu können: „Ich wohne in Bremen-Schwachhausen, da ist der Weg auf die andere Weserseite nicht weit.“. Angesprochen auf die Gründe zum  Wechsel an den Bunnsackerweg betont Horstmann, der vor seiner Zeit beim HC Bremen lediglich bei der HSG Harpstedt/Wildeshausen gespielt hat, insbesondere das Umfeld in Habenhausen: „Ich sehe beim ATSV ein starkes Umfeld, das mir – auch während meiner Reha-Phase – alles bieten kann, um mich sportlich weiterzuentwickeln. Die Fans, das ganze Team Drumherum und der Verein als solches sind mir in der Vergangenheit immer positiv in Erinnerung geblieben. Jetzt freue ich mich sehr, selbst ein Teil davon zu werden und mit der Mannschaft in der 3. Liga anzugreifen.“. 

Zur Sache

Seit dem Amtsantritt 2018 von Trainer Matthias Ruckh verfolgt der ATSV das Konzept junge lokale Spieler zu verpflichten und damit eine starke Mannschaft auszubauen die sowohl aus eigenen Spielern des ATSV sowie den besten jungen Spielern aus Bremen und dem Bremer Umland besteht. Der ATSV identifiziert sich stark mit der Hansestadt Bremen und verfolgt das Motto „Volle Wucht Hanseatisch“. Ziel des ATSV Habenhausen ist es, in Bremen wieder hochklassigen Männerhandball in Bremen zu etablieren und die Handballbegeisterung aus früheren Zeiten wieder bei den Bremerinnen und Bremer zu wecken. Es geht darum eine Stadt wieder für eine Sportart zu begeistern. Mehr Informationen dazu findet man auch auch www.handball-bremen.de  der offiziellen Website des ATSV Habenhausen-Bremen.

Zur Person

Nick Horstmann ist Spieler des Jahrgangs 2004 und spielt auf der Position des Rechtsaußens. Für den HC Bremen läuft der ehrgeizige Linkshänder seit dem ersten Jahr der C-Jugend auf. Er besuchte die Eliteschule des Sports an der Ronzelenstraße und hat nach dem erlangen des Abiturs ein Fernstudium im Bereich Sportbusiness/Management aufgenommen.

Foto: Nils Conrad
Foto: Robin Wolter
Foto Nils Conrad
Foto Robin Wolter
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