Auch in Bissendorf bleiben die Auswärtspunkte aus

Der ATSV Habenhausen wartet in der Solarservice Norddeutschland Regionalliga weiterhin auf die ersten Auswärtspunkte. Beim TV Bissendorf-Holte musste sich die Mannschaft mit 28:35 (15:17) geschlagen geben. Wie bereits eine Woche zuvor in Vorsfelde waren es vor allem eigene Fehler, mangelnde Konsequenz und eine zu schwache Chancenverwertung, die einem möglichen Punktgewinn im Weg standen.

Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Nach dem zwischenzeitlichen 3:3 konnte sich Bissendorf erstmals etwas absetzen und führte nach knapp 14 Minuten mit 7:4. Habenhausen hielt den Kontakt, lag beim 10:7 weiterhin mit drei Treffern zurück, ehe die Gastgeber ihren Vorsprung beim 14:10 erstmals auf vier Tore ausbauen konnten. In den letzten Minuten vor der Pause arbeitete sich der ATSV wieder heran. Über 15:12 und 16:14 ging es schließlich mit einem 15:17 aus Habenhauser Sicht in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel erwischte der ATSV den besseren Start. Luc Schluroff verkürzte unmittelbar auf 16:17, Mo Sibahi stellte wenig später auf 17:17. Die Partie war damit wieder völlig offen. Bissendorf legte anschließend wieder vor, abschütteln ließ sich Habenhausen zunächst aber nicht. Beim 20:19, 22:20 und 23:21 blieb der ATSV in Schlagdistanz und hatte weiterhin die Möglichkeit, die Begegnung auf seine Seite zu ziehen.

In der Folge gelang es den Gastgebern, sich etwas deutlicher abzusetzen. Aus dem 23:21 wurde zunächst ein 27:22. Habenhausen ließ in dieser Phase Möglichkeiten ungenutzt und erschwerte sich die Aufholjagd zusätzlich durch eigene Fehler und Zeitstrafen. Beim 27:23 war der Abstand noch einmal auf vier Treffer verkürzt, anschließend zog Bissendorf bis zur 53. Minute auf 31:23 davon.

Ein entscheidender Faktor war dabei die Chancenverwertung. Bissendorfs Torhüter Fabian Ullrich wurde insbesondere im zweiten Durchgang mit wichtigen Paraden zum Rückhalt seiner Mannschaft. Wie groß die fehlende Effektivität auf Habenhauser Seite war, zeigt auch der Blick auf die Siebenmeterlinie: Während die Gastgeber alle fünf Strafwürfe verwandelten, traf der ATSV bei sechs Versuchen lediglich zweimal.

„Wir schaffen es immer wieder, uns in eine Position zu bringen, aus der wir ein solches Spiel eng gestalten können. Dann stehen wir uns aber mit individuellen Fehlern, vergebenen Chancen und teilweise auch taktischen Undiszipliniertheiten selbst im Weg. Wenn wir aus sechs Siebenmetern nur zwei Tore machen und gleichzeitig vermeidbare Zeitstrafen kassieren, wird es gegen eine Mannschaft wie Bissendorf natürlich schwer. An diesen Dingen müssen und werden wir weiter arbeiten“, heißt es aus dem Trainerteam.

Trotz des deutlichen Rückstands gab sich Habenhausen in der Schlussphase nicht auf. Vom 31:23 verkürzte die Mannschaft noch einmal auf 32:28. Für eine wirkliche Wende kam diese Phase allerdings zu spät. Die letzten drei Treffer der Begegnung gehörten den Gastgebern, die damit den 35:28-Endstand herstellten.

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