Björn Wähmann kehrt auf das Spielfeld zurück
Eigentlich hatte Björn Wähmann seine aktive Karriere nach der Saison 2024/25 beendet. Nach 17 Jahren in der 1. Herren des ATSV Habenhausen sollte Schluss sein. Doch ganz losgelassen hat ihn der Handball nicht. Nun kehrt das langjährige Aushängeschild des Vereins noch einmal als aktiver Spieler zurück und wird die Mannschaft in der kommenden Saison unterstützen.
Wähmann prägte die 1. Herren über viele Jahre wie kaum ein anderer. Umso bitterer war sein letztes Spiel, in dem er sich schwer am Knie verletzte. „So habe ich mir mein Karriereende nicht vorgestellt“, blickt Wähmann auf den damaligen Abschluss zurück. Die Verletzung und die anschließende Zeit haben jedoch auch dazu geführt, dass der Wunsch nach einer Rückkehr auf das Spielfeld wieder stärker wurde.
„Das Feuer in mir ist noch nicht erloschen. Ich habe gemerkt, dass ich der Mannschaft noch einmal helfen möchte. Solange der Körper mitmacht, fühle ich mich auf dem Spielfeld einfach wohl“, erklärt Wähmann seine Entscheidung. Damit wird aus dem eigentlich endgültigen Abschied eine weitere Saison im Trikot des ATSV.
Auch die sportliche Leitung freut sich über die Entscheidung: „Wir sind unglaublich dankbar und stolz, dass Björn sich noch einmal dazu entschieden hat, die Handballschuhe anzuziehen. Gleichzeitig werden wir ihm keinen Druck machen und ihm den nötigen Raum geben, damit er seine schwere Knieverletzung vollständig auskurieren kann. Dass uns Björns Rückkehr sportlich enorm weiterhilft und uns neue Möglichkeiten eröffnet, steht für uns außer Frage.“
Gerade in der Defensive ist seine Rückkehr ein wichtiger Faktor. Insbesondere der Innenblock wird von Wähmanns Erfahrung, körperlicher Präsenz und Spielverständnis profitieren. Nach 17 Jahren in der 1. Herren kennt er die Anforderungen und Abläufe bestens und kann der Mannschaft gerade in engen Situationen die notwendige Stabilität geben. Seine Erfahrung ermöglicht es ihm zudem, Verantwortung zu übernehmen und auch in wichtigen Momenten als Anker zu dienen.
Seine Rolle wird dabei bewusst über das Spielgeschehen hinausgehen. Wähmann bleibt weiterhin Teil des Teams hinter dem Team und wird auch abseits des Spielfelds eng mit Trainer Thommes Krüger und Co-Trainer Sascha Kunze zusammenarbeiten. Damit kann er seine Erfahrung weiterhin in die tägliche Arbeit einbringen und gleichzeitig selbst wieder aktiv auf dem Spielfeld stehen.
Für den ATSV bedeutet die Entscheidung die Rückkehr einer Persönlichkeit, die den Verein und seine 1. Herren über viele Jahre entscheidend mitgeprägt hat. Dass Wähmann nun noch einmal selbst auf dem Spielfeld stehen wird, war vor gut einem Jahr nicht abzusehen. Umso größer ist die Freude, dass das Feuer noch brennt und er der Mannschaft erneut zur Verfügung steht.















